Jamaika-Siff grenzenlos

Das geliebte Flüchtlingsthema scheint ein Dauerbrenner zu bleiben, das man verhandeln, irgendwie abhandeln muß, damit sich neu aufstellt, was zusammengehört.
Darüber wird gerungen (nein: gekämpft), verbissen verhandelt, Standpunkte verfestigt, bis schließlich das Erbrochene zu einem gemeinsamen Erbrechen Nenner führen wird: zur Geburt einer demokratisch-abgespeckten Koalitionsversion erster Güte.

Keine ehrenwerte Partei lässt sich klaglos abtreiben, sollte noch ein Funke Hoffnung auf Regierungsbeteiligung bestehen, auf alimentierte Machtübernahme mit Lebensversicherungsanspruch aus dem Topf der Solidargemeinschaft. Oder aus dem Füllhorn kapitalistischer Bedarfsgemeinschaften ohne Grenzen. War Altkanzler Schröder wichtig, oder nur ein Placebo?

Alle Beteiligten werden sich glücklich geben, die Gefahrenlage Mensch erkannt zu haben, Patriotismus neu zu stärken sowie der AfD den Kampf anzusagen. Was sonst, da schon die Hardliner aus eigenen Reihen versagen.
Patriotismus kommt immer gut an, dies wissen selbst die Linksgrünen, wenn auch nur kleinlaut, unter vorgehaltenen Händen.
Ihr seid das Volk, wir sind die Macht, bleiben unter Gleichen; regeln Obergrenzen in Untergrenzbereichen.

Wieweit sich eine versifft-sondierende Koaliton an Untermenschen noch reiben wird, dieses Geheimnis wird uns erst später mitgeteilt werden. Warum schon heute?, wenn es uns allen prächtig geht, in einem Land, das Kriege exportiert, gleichzeitig Armut durch Frieden bekämpfen möchte.
In einem Deutschland innerer Aufrüstung nach rechts, bis alle Linksgrün-Versifften auf Linie getrimmt werden.
Hartz IV ist vergessen, wie auch der Schulze, mit seinen Sozialfantasien aus dem Baukasten der SPD, aus dem sich gerade noch ein Altkanzler basteln liese – bishin zum allgemeinen Erbrechen angesagter Wutbürger.

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